Richtig Naturinstrumente am Keyboard umsetzen. Heute die Violine

by Helmut Eder

Heute machen wir mal einen kleinen Exkurs in die Instrumentenkunde, daher bitte bis zum Ende lesen 🙂

Immer wieder werde ich im Zuge meiner Kurse oder auch Livetreffen gefragt, wie ich die Instrumente (KlÀnge) am Keyboard bzw. E-Orgel spiele.

Nun, das ist eine “Wissenschaft” die man sich jahrelang aneignen und umsetzen muss. Zu diesem Thema gibt es mehrere Faktoren:

Heute am Beispiel einer Violine:

1. Hören, hören, hören

Das bedeutet du musst dir Musik nicht als “ganzen” hören lernen, sondern jedes einzelne Instrument aus dem StĂŒck heraushören. Das ist ein SchlĂŒssel um dann spĂ€ter am Keyboard – gleiches im ĂŒbrigen fĂŒr E-Orgel umsetzen zu können.

Das ist normalerweise jahrelanges Training, aber es gibt dazu auch eine ganze genau Technik.

2. Instrumentenkunde

Der zweite Schritt ist, du musst dich mit dem Naturinstrument auseinander setzen.

Eine Violine hat 4 Saiten, G – D1 – A1 – E2 

Der Tonumfang geht eben somit von G bis ca. A4 mit sog. Flageolett bis E5, also sehr weit hinauf. Nun, können unsere Keys elektronisch theoretisch auf der Tastatur jedoch viel weiter hinunter oder hinauf spielen, meiner Meinung nach ein gravierender Fehler. 

Ich habe damals (wie heute auch noch immer) in meiner Zeit als Sounddesigner, viele Sound Samples fĂŒr elektr. Instrumente in Studio erstellt und darauf immer auf den Tonumfang geachtet. Eben bei der Violine nur bis zum G – darunter, ja richtig nichts – Stille.

Dann meinten Kunden, da sei ein Fehler, denn die Orgel / Keyboard Tastatur hat ja 4, 5 Oktaven bzw. 76 Tasten und andere KlÀnge spielen dort ja auch.

Stimmt, aber das ist eben falsch und entspricht nicht der RealitÀt.

Nun zurĂŒck zum Thema. Dann klingt das Instrument eben nicht so wie es soll und folgt daraus?
Richtig, man (du) hört (hörst) etwas falsches und man wundert sich warum es so nicht kling wie es sollte.

Deshalb musst du dir ganz genau die Violine in der Theorie ansehen und lernen was bzw. wie man sie spielt. 

3. Üben und umsetzen

Jetzt nach dem intensiven Hören, dem erlernen der Theorie geht es an’s Umsetzen. Der schwierigere Teil des Ganzen. Du musst dich nun je nach Keyboard / E-Orgelmarke und Modell hinsetzen eine oder sogar mehrere Violinen anhören, die fĂŒr dein MusikstĂŒck passen. 

Denn es ist nicht egal, ob du nun Die vier Jahreszeiten, oder Love Story mit Solovioline spielen willst, alle haben andere Charaktere. Also, mal alle Violinen suchen und anspielen.

Dann die Spieltechniken deines Keyboards ergrĂŒnden, was es kann und wie du es umsetzen könntest. Da gibt es ModulationsrĂ€der, Pitch Pend, After Touch, Articulation Knöpfe, bzw. Intervalle die dann gewisse Parameter und hörbare Articulations bzw. Spielweisen auslösen.

Und die musst DU umsetzen und richtig einsetzen!

Nun, einfach mal so hinsetzen und etwas dahin klimpern, war “gestern”. Vor 30-40 Jahren war es noch ziemlich egal, den ob du Klarinette oder Strings gedrĂŒckt hast – der Klang war Ă€hnlich bzw. undefinierbar.

Heute, mit den millionen Möglichkeiten unserer modernen Keys und den super realistischen KlĂ€ngen, muss man schon mal etwas mehr machen, wenn es denn gut klingen soll und…

… damit deine Familie und Freunde auch einen Hörgenuß haben.

Aber vor allem DU sollst spass am Spielen haben.

Denn in den Jahrzehnten meiner Coaching TĂ€tigkeit habe ich immer wieder festgestellt, dass die Meisten frustriert zum Spielen aufhören. Oder sich alle paar Jahre ein neues Key oder E-Orgel um 4.000 bis 50.000! Eur kaufen in der Hoffnung es wird besser klingen 😉

Tut es aber nicht. Es kommt wirklich darauf wie du dir deine richtigen Spieltechniken aneignest bzw. einlernst. Nun haben wir aber nicht nur die Violine, sondern

eine Trompete, eine Posaune, die Gitarren (Natur und E-Gitarren), Flöten und noch hunderte andere Arten von Instrumenten die du in der selben Weise spielen lernen musst! Oder weißt du wie du eine Zither spielen musst?

Wenn du das nicht beherrscht, wird das Endergebnis nie dem Original nachempfunden werden können und es klingt halt irgendwie!

Ich sage nicht, dass es schlecht wĂ€re – aber eben hat es nichts mit dem Originalinstrument bzw. Originalarrangemet zu tun – weil die Violine eben nur bis zum G unten spielen kann – basta!

Washalb haben wir denn dann solche super Instrumente? Das gehört dann hinterfragt. Zudem sind wir ja der Arrangeur, der Dirigent und mĂŒssen viel mehr auf unseren Keys beherrschen, als z.B. “nur” der Oboe spieler – (sorry an alle Oboeisten, nicht böse gemeint)

All das, wie du richtig KlĂ€nge umsetzt, lernst du in schon von Grund an in meinem

Keyboardkurs fĂŒr AnfĂ€nger

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Denn dort geht es zweitrangig um Noten, die machen wir so “nebenbei” mit, sondern um Instrumentenkunde und die Umsetzung am Keyboard / E-Orgel, Harmonielehre, Improvisieren und noch so vieles mehr.

Ich begleite dich Schritt fĂŒr Schritt in diese wunderbare Welt des Keyboardspielens in der Praxis – ohne langweilige Theorie – im ĂŒbrigen auch fĂŒr etwas fortgeschrittenere Spieler interessant!

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Viel Spass und verpasse nicht den Rab.att

Dein
Helmut
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